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 Shirin Ebadi

The Human Rights Situation in Iran
Vortrag der Anwältin und Nobelpreisträgerin
Einführung: Manfred Lahnstein

Im Iran habe sich nach der Präsidentenwahl und den heftigen Protesten gegen die Wahlfälschungen im Frühsommer 2009 »die Menschenrechtslage immens verschlechtert«, erklärt Shirin Ebadi. Die 1947 geborene Iranerin ist eine unerschrockene Verfechterin der freien Meinungsäußerung. Als erste Richterin ihres Landes überhaupt verliert sie nach dem Wahlsieg der Mullahs 1979 ihr Amt als Vorsitzende des Teheraner Stadtgerichts. Sie wird inhaftiert und überlebt zwei Attentate.


»Wenn ich ständig in Furcht und Angst denken würde, könnte ich nicht arbeiten.« Trotz Repressionen und Gewaltandrohungen verteidigt die Rechtsanwältin politische Gefangene und Menschen, die das iranische Regime wie Rechtlose behandelt. Ihr ›Zentrum zur Verteidigung der Menschenrechte‹ in Teheran wurde unterdessen geschlossen. Die Muslima kämpft dagegen, dass den iranischen Frauen die aktive Teilnahme am politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben verwehrt wird. Der Iran habe zwar die Menschenrechtskonvention unterzeichnet, trete aber die Menschenrechte mit Füßen. »Der Staat handelt illegal«, sagt sie, wenn er die Todesstrafe auch für Minderjährige anwendet und die politische Opposition unterdrückt. Der Westen müsse bei Verhandlungen mit dem Iran über die Frage der Kernenergie hinaus auch die Verletzung der Menschenrechte und der Gewalt seitens der Regierung ansprechen, fordert Ebadi.

2003 wurde Shirin Ebadi aufgrund ihres Einsatzes für Demokratie und Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, 2008 erhielt sie den Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing und 2009 den Roland Berger Preis für Menschenwürde.


http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_berliner_lektionen/lektionen_09_programm/lektionen_09_ProgrammlisteUebersicht.php

http://www.berlinerfestspiele.de/media/2009/berliner_lektionen/downloads/lektionen_09_programm.pdf

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Shah Abbas: The Remaking of Iran

Termine: 19 Februar 2009 bis 14 Juni 2009
 
Das British Museum präsentiert die erste große Ausstellung zu Shah 'Abbas, dem einflussreichen Führer, dem der moderne Iran seine heutige Gestalt mit verdankt. Shah 'Abbas war eine einflussreiche Persönlichkeit und einer der bedeutendsten Könige und besten Befehlshaber des Landes. Betrachten Sie die außergewöhnlichen Objekte, von denen einige noch nie zuvor außerhalb Irans gezeigt wurden.
http://www.britishmuseum.org














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Aus Anlass zum 80. Geburtstag von  Sohrab Sepehri

„SEDAY-E PAY-E ĀB“ ( Der Kalng vom Gang des Wassers)

Veranstaltung zur Erinnerung an iranischen Dichter und Maler in Münster.

Organisation und Gestaltung: Shaghayegh Kamali
Musikalische Leitung: Sivash Beizai
Infos: s.kamali@gmx.de


Das neue Werk von Behroz Ghanbar Hosseini

... demnächst in Berlin

Mehr Infos per E-Mail über info@dialog-kultur.de
 

 
 
 
 
 
 

Eyes over Iran

Mime kreiert von Bernadette Plageman
Dargestellt von Darius Köster

Der neue Termin steht noch nicht fest!

Tombak: Dr. Parviz Sobhani
Tar: Madjid Bagha

Eyes over Iran nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch Raum und Zeit, um die kulturellen und historischen Wurzeln Irans kennen zu lernen. In einer Verbindung von körperlicher Mime, Fotoprojektion und Musik geht es zuerst zurück in die Zeit der Antike, als Persien unter der Herrschaft von Kyros und Darius stand, die Toten zu den Türmen der Stille gebracht und Mithra verehrt wurde. Danach geht es um die Künste wie Poesie, Kalligraphie und den Miniaturen, die in der Zeit nach dem Verschwinden von Alexander dem Grossen florierten und die arabische Welt beeinflussten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gezeigt wird unter anderem die Konferenz der Vögel, die Bezug nimmt auf das gleichnamige Werk von Omar Attar, einem bedeutenden Denker des Sufismus. Der Abend endetmit Nowrouz, dem iranischen Neujahrsfest, das zu Beginndes Frühlings gefeiert wird und eines der wichtigsten Festeder Iraner ist. Das Stück wurde in Paris kreiert von Bernadette Plagemanund wird gespielt von Darius Köster. Bernadette ist professionelle Mime, die in Paris Theater und Filmwissenschaften studiert.
 
Das Stück erzählt in gewisser Weise auch vom Verlangen Darius’, als „Viertel-Perser“ seine Wurzeln zu finden. Eine Suche, auf die alle eingeladen sind, sich anzuschliessen…
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
10. Festival Frauensperspektiven 13. bis 29. März 2009
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Tausendund_ein Iran
 
Von der einstigen Faszination, das Persien im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Westen auslöste, ist heute, nach der islamischen Revolution, kaum etwas übriggeblieben. Trotz einer hochgebildeten Migrantenkolonie – in Deutschland leben ca. 120 000 Iraner – ist einer breiten Öffentlichkeit nur wenig über Geschichte, Kunst und Kultur des Iran bekannt.
Hinzu kommt, dass iranische Kultur nicht nur in Iran, sondern dank vier Millionen Exiliranern in Europa und USA heute an vielen Orten der Welt gepflegt und weiterentwickelt wird.
Iranische Familien leben heute über die Welt verstreut und pflegen dennoch einen intensiven Austausch – vorwiegend über das Internet.
 
Diese Überlegungen haben dazu geführt, dass die Arbeitsgruppe des Kulturfestivals Frauenperspektiven den Titel "Tausendund_ein Iran" gewählt hat.
Damit werden einerseits die Assoziationen an Scheherazade und die "Märchen aus Tausendundeiner Nacht" hervorgerufen, andererseits aber auch verdeutlicht, dass iranischer Alltag und Kultur (Iranität) heute an vielen Orten der Welt unter sehr unterschiedlichen Bedingungen gelebt und weiterentwickelt wird.
Der Unterstrich im Titel weist zudem auf das Kommunikationsmedium Internet hin, das eine zentrale Rolle bei der Vernetzung und Vermittlung iranischer Kultur weltweit besitzt.
Das Festival Frauenperspektiven wird von einer Arbeitsgruppe vorbereitet, dem Vertreterinnen zahlreicher Karlsruher Kultureinrichtungen angehören wie: Kinemathek, GEDOK, Centre Culturel Franco-Allemand, Jubez, Badisches Staatstheater, ZKM, Literarische Gesellschaft, die städtische Frauenbeauftragte sowie zahlreiche weitere Kooperationspartner, darunter die Stadtbibliothek, Galerie Bode und die Hausvereine des ibz.

Seit 2005 finden Veranstaltungen auch in der TechnologieRegion Karlsruhe statt.
Arbeitsgruppe und Veranstalter werden jedes Mal je nach Festivalthema ergänzt. Die Frauenperspektiven 2009 werden unterstützt u.a. von der Mir Mohammedi Stiftung und dem Förderkreis der Freunde iranischer Kunst und traditioneller Musik e.V. sowie dem Iranischen Kulturzentrum.
Die Gesamtkoordination liegt beim Kulturamt der Stadt Karlsruhe.
 

Persien zur Zeit Nasreddin Shahs (1835 - 1911)

in den Fotos von Ernst Hoeltzer, 

Referent:  Hartmut Niemann                                                                                     
Kamingespräche des Projekts Jugend im Dialog – Austausch der Kulturen


 


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